Nachwuchs-Basketballer überzeugen DBB-Bundestrainer in Nürnberg

Die Spannung steigt bei den knapp 100 jungen Basketball-Talenten in der Bertholt-Brecht-Schule in Nürnberg: junge Basketballer aus Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und dem Saarland warten bei der gemeinsam von der ING-DiBa und dem Deutschen Basketball Bund durchgeführten Nachwuchs-Sichtung gebannt auf die Ergebnisse. Welche Namen wird die DBB-Bundestrainerriege bestehend aus Herren-Bundestrainer Dirk Bauermann, Jugend-Bundestrainer Kay Blümel und DBB- Ehrenbundestrainer Bernd Röder nennen? Für welche Talente geht es weiter zum Finalturnier nach Wetzlar, bei dem die ING-DiBa-Perspektivkader bestimmt werden?


Neben der Anspannung, ob die Spieler es in die Notizbücher der Bundestrainer geschafft haben, stehen während des Turnierverlaufs zahlreiche Spiele in den Landesverbänden an. „Klar, wir wollen immer alle Spiele gewinnen und unser Bestes zeigen. Man merkt, dass es allen Mannschaften so geht“, sagt  Dino aus Bayern. Besonders am ersten Turniertag bewältigen die Mannschaften ein großes Pensum, spielen von 9 Uhr morgens bis neun Uhr abends die Finalbegegnungen aus. Den Spaß am Basketball merkt man dabei jedem einzelnen Spieler an: „Es ist Wahnsinn, hier dabei zu sein und vor den Bundestrainern zu spielen!“, freut sich beispielsweise Robert aus Baden-Württemberg.

Nach der erfolgreichen Sichtung in Hannover Ende Januar stand am vergangenen Wochenende die Sichtung in Erlangen und Nürnberg an. Am Samstag gab es spannende Spiele in der Ballspielhalle der Universität Erlangen, während die Finalrunde am Sonntag in der Bertholt-Brecht-Schule in Nürnberg ausgetragen wurde.

Herren-Bundestrainer Dirk Bauermann motivierte die Jugendlichen in seinem Abschluss-Statement: „Für die Nachwuchsarbeit des Deutschen Basketball Bundes ist die Sichtungsmaßnahme „Talente mit Perspektive“ eine immens wichtige Gelegenheit, junge Talente frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu fördern. „Die konsequente Förderung des Nachwuchses von Seiten der ING-DiBa ist sehr wichtig für die Zukunft des Basketballs in Deutschland. Nur so garantieren wir, dass deutsche Nationalmannschaften auch in Zukunft internationale Erfolge feiern können. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Landestrainern ganz wichtig“, erklärt DBB-Jugend-Bundestrainer Kay Blümel und schlägt damit in dieselbe Kerbe wie Bauermann.

Das Turnier in Nürnberg, das komplett von der ING-DiBa finanziert wurde, gewann das Talentteam aus Baden-Württemberg mit 52 zu 34 gegen das Team aus Rheinland-Pfalz. Im kleinen Finale gewann die Mannschaft aus Hessen gegen das Team aus Bayern mit 42 zu 36. Insgesamt nominierten die Bundestrainer und Scouts 24 Talente, die dann beim Finale in Wetzlar zwei Regionalteams bilden werden.

Turnierergebnis:  1. Baden-Württemberg
                            2. Rheinland-Pfalz
                            3. Hessen
                            4. Bayern
                            5. Sachsen-Anhalt
                            6. Sachsen
                            7. Thüringen 
                            8. Saarland

Folgende 24 Spieler sind von den Bundestrainern nominiert worden:

Team Nürnberg 1:
 Maximilian Streblow (USV Halle), Sebastian Heck (SG Towers Speyer), Jannik Hartmann (Eintracht Frankfurt), Benjamin Isufi (TV Langen), Thomas Terry (FV Bamberg), Christopher Wolf (FV Bamberg), David Heidrich (FV Bamberg), Frederic Wessner (ASC Mainz), Mattis Nägele (KuSG Leimen), Niklas Kohn (FV Bamberg), Alex Karavasilis (KuSG Leimen), Robert Zinn (SV Tübingen)

Team Nürnberg 2:
Daniel Mayr (TuS Jena), Dino Dizdarevic (TSV Unterhaching), David Doleczik (TG Hanau), Berkan Canli (TU Frankfurt-Grisheim), Malte Jöst (TV Langen), Valentino Verdone (BG P/S Karlsruhe), Johannes Eder (DJK Landsberg), Luca Breu (Timberwolves Wien), Leonard Laxa (FC Kaiserslautern), Gianni Otto (BSG Ludwigsburg) Tobias Heinzen (SV Möringen), Steffen Fischer (ASC Mainz)

Diese zwei neu formierten Talentteams werden an einem bundesweiten Finale am 16./17.05.2009 in Wetzlar teilnehmen, wo dann die talentiertesten 12 Mädchen und Jungen gesucht werden, die dann den neue ING-DiBa Perspektivkader bilden werden.

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